März 2015

 

ich bin wieder da. Zurück in Deutschland. Froh meine Lieben wieder um mich zu haben, die Vorzüge des badischen Ländles genießen zu können, aber doch auch etwas nachdenklich über mein Land...So Recht will mir die Re-Integration nicht gelingen, ich mache mir so meine Gedanken über Plastiktüten, Kinderschänder und alte Damen erster Klasse.

Bitte nicht falsch verstehen, ich mag mich nicht beschweren, ich mag es wieder hier in Deutschland zu sein, aber es fällt eben ein bisschen schwer.

 

 

16.11.2014 - 23.11.2014

 

Es gibt im Leben Momente, in denen man die Zeit für immer anhalten möchte. Dieses Tage im November gehören definitiv dazu, auch wenn das Ende nicht ganz so glücklich war. Es waren die Tage mit Endorphin-Überdosis, dem einsamsten Tal der Welt und der Rache des Sauerbratens. Wie mir das alles bekommen ist, könnt ihr unter Bolivien nachlesen. Bis bald!

 

 

10.11.14 - 16.11.14

Endlich in Bolivien. Was fuer ein Land und vielmehr was fuer Menschen!  Die naechste Folge handelt ueber den  Titicacasee, den stolzen Menschen Boliviens und 2000km Sehnsucht.

Da ja einige mittlerweile mehr Fan der Lovestory, als von meinen Reiseberichten sind....jetzt wird es spannend!

Und macht Euch keine Sorgen, das ich hier keine Weihnachtsstimmung habe: waehrend ich euch den letzten Eintrag geschrieben habe, sitze ich vorm Kamin mit einem Glas Rotwein in der Hand, in einem Hauschen an einem chilenischen See und draussen im Garten leuchtet ein Weihnachtsbaum! Nur Schnee soll es erst morgen geben!

 

 

01.11.14 - 10.11.14

Peru....hier habe ich vor 20Jahren zum erstenmal meinen Fuss auf diesen Kontinent gesetzt... es hat sich vieles veraendert. Ich bin ueber Lima nach Ica, weiter nach Arequipa und zum Titicacasee und habe dabei ein tiefes Trauertal, riessige Sandduenen und einen der tiefsten Canyons der Welt durchschritten. 

Das der Bericht solange gedauert hat, lag leider an dem schlechten Internet in Bolivien, trotz Tupak Katari war es leider nicht moeglich mehr als zwei Saetze zu schreiben, bevor es eine Luecke im Netz gab. Deshalb kommt nun alles auf einmal, denn mittlerweile bin ich in Chile und somit gefuehlt auf einem anderen Planeten!

Besos und allen eine schoene Adventszeit, ich habe gehoert heute hat es in Freiburg zum erstenmal geschneit!

 

24.10.14 - 01.11.14

Eine der schönsten Wanderungen meines Lebens liegt hinter mir. Nicht in Lima, sondern in der Cordillera blanca. Wie es dazu kam, und was sonst noch so auf dieser verrückten Reise passiert ist, könnt ihr hier lesen:  von nächtlichen mails, wilden Bergen und einem letzten au revoir.

Und eigentlich handelt dieser Blog auch von der Freiheit auf sein Herz hören und alle Pläne innerhalb einiger Sekunden über Bord werfen zu können. Trotz aller auf und ab´s bin ich so glücklich hier zu sein.

 

 

17.10.14 - 23.10.14

Heute war ich fleißig und hab meine ersten Geschichten aus Peru aufgeschrieben. Es geht mir jeden tag besser, Sonne und Meer tun einfach nur gut und ich finde langsam in meinen alten Reiseflow zurück.  

Die letzten Tage habe mir zwar gezeigt, das man sich manchmal vor sich selbst fürchten muss, aber auch, das es immer wieder megacoole Dinge zu entdecken gibt auf diesem Planeten: 700km Panamericana, buenas ondas und anderer Zirkus

Morgen gehts nach Lima, 18Stunden im Bus und ohne WLAN.

Sonnige Grüße aus Mancora, Peru! Besos! 

 

 

08.10.14-18.10.14 

uff....turbulente Tage hinter mir. Frogs´n´Drums, Partyhostel und Abschiedsschmerz liegen hinter mir. Ich habe ein komplettes Land durchkreuzt und noch viel mehr zurück gelassen.

Es geht kontinuierlich Richtung Süden und ich brauche dringend Sonnenschein.

 

 

29.09.14-07.10.14

Angekommen in Ecuador. ¨Man kann zwar in ein anderes Land reisen, aber die Probleme bleiben überall die Gleichen¨, sagt mein Vater immer. Wie Recht er damit hat. Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich monatelang nur superglücklich sein werde und deshalb gibt es jetzt auch mal einen weniger strahlenden Bericht.

Von den ernsten Menschen Otavalos, einem ernsten medizinischen Problem und einem ernsten Reisekoller.

 Ich vermisse Euch, den goldenen Herbst und Zwiebelkuchen!

 

 

23.09.14-28.09.14

Manchmal ist nicht immer alles so, wie es sein soll und die letzten Tage in Kolumbien hatten einige Tiefschläge parat, u.a eine kulinarische Depression, eine peruanische Rettung und sonst alles über die letzten Tage in Kolumbien.

Ich bin jetzt schon einige Tage in Ecuador und vieles ist hier völlig anders. Ich hoffe euch bald darüber berichten zu können. 

Schreibt mir bitte weiter Nachrichten, ich freue mich immer so sehr darüber. Seit Ecuador nun auch wieder über die deutsche Handynummer.

Abrazos! 

 

14.09.14-22.09.14

Das Leben meint es gut mit mir. Ich reise nicht mehr alleine, habe Popayán und die Höhlengräber der Tieradentro besichtigt, war reiten in der Wüste und bin nun in Mocoa, einer meiner letzten Stationen in Kolumbien bevor es in den nächsten Tagen nach Ecuador geht. 

Eine kleine Bettlektüre über die letzten Tage findet ihr hier: Companeros de viaje, geänderte Pläne und zuviel Rum in der Wüste

 

 

07.09.14-13.09.14

Nach dem abenteuerlichen Dschungel war Erholung notwendig und die habe ich auch bekommen. 

Erholsame Tage in der Zona cafeteria liegen hinter mir. Hier wird Kolumbiens Kaffee angebaut, zwischen Vulkanen und grünen Hügeln in einer Höhe zwischen 1000-2500m. Ich war wandern, Kaffeeplantagen besuchen und habe meine müden Knochen in Termalwasser ausgeruht. Tage in Manizales und Salento, oder aber auch: Betrunkene Kolumbianer, Kaffee und viele nette Menschen   

 

29.08.14-06.09.14

Erst hat mich der Urwald verschluckt und dann streickte hier das Internet in Manizales immer wieder. Aber jetzt sind sie endlich geschrieben, meine kleinen Geschichten aus dem Amazonas, die mich ganz zum Schluss wirklich an meine Grenzen gebracht haben. 

Was alles passiert ist könnt ihr wie immer hier lesen:

TingTing, die grüne Hölle und meine schamanische Wunderheilung

Und vergesst mich nicht bei Euch zu Hause, auch wenn jetzt endlich der Sommer zurückgekommen ist. Freue mich über jedes kleine Lebenszeichen von Euch! Besos!

 

 

25.08.14-28.08.14

Ich habe mittlerweile die Karibik hinter mir gelassen und bin in Medellin gestrandet. Die letzen Tage habe ein paar Blessuren hinterlassen und ich musste ein bisschen langsamer machen.

Trotzdem ein paar Eindrücke von Seeräubern, einem unleidigen Fisch und der ehemals gefährlichsten Stadt der Welt

Ausserdem habe ich eine Entscheidung getroffen, aber davon mehr im nächsten Bericht.

Seid alle lieb gegrüßt und genießt euer eigenes Bett, in dem ihr heute Abend liegt, es ist etwas ganz besonderes.

 

 

22.08.14-25.08.14

Drei Tage Wüste, Wayúus und sonstiger Wahnsinn liegen hinter mir. Nehmt Euch für diesen Blog viel Zeit, denn ich musste mir so einiges von der Seele schreiben!

Ich hoffe ich kann ein paar Fotos auf Facebook stellen, die meisten habe ich nämlich mit der Kamera gemacht und ich habe immer noch Probleme mit der Übertragung.

Aber Lesen könnt ihr hier: Nächtlicher Besuch, Strassensperren und der erste Regen in der Wüste

Und Papa, keine Sorge, es geht mir gut, sogar supergut! :-)

18.08.14-21.08.14

Viel gibt es nicht zu berichten, nach drei Tagen Palmen, Pelikanen und süßem Nichtstun, aber ein paar Eindrücke schaden ja nichts...

Morgen geht es weiter nach Osten Richtung Riohacha und Punta Gallinas und ich weiß nicht ob es dort Internet gibt, den der Strom kommt nur aus Generatoren. Also keine Sorgen machen, falls ihr ein paar Tage nichts von mir hört!

 

 

14.08.14-18.08.14

Ich bin in der Karibik angekommen. Ganz im Norden des Landes. Nach einem nach einem ¨beflügelnden¨ Zwischenstopp in San Gil und einem Besuch in Macondo, liege ich nun entspannt unter Palmen und schreibe Euch ein bibsschen... vom

Fliegen, Frieren und Fantasieren

Leider schaffe ich es nach wie vor nicht mit dem Tablet hier eine schöne Seite zu machen. So bleiben nur die Bilder auf Facebook und der Rest eurer Phantasie überlassen.

Und Mama: wenn Du anfängst zu lesen, musst Du ganz unten auf der Seite Kolumbien beginnen!

 

10.08.14-14.08.14

Vier erlebnisreiche Tage in den Bergen liegen hinter mir. Leider immer noch ohne Fotos, dafür wieder jedeMenge Text, für alle die Langeweile haben!

Backpacker-Leben, Zwiebelstadt und meine columbianischen Bodyguards

 

07.08.14-10.08.14

So nun ist es endlich soweit und die ersten paar Tage in Bogotá sind niedergeschrieben.

Leider ist das Internet hier nicht so gut, das ich Bilder hochladen kann, aber ein paar Eindrücke kann ich wohl auf Facebook zum anschauen stellen.

Hundeembryos, Cometas und die dicken Hintern der Ameisen

 

Der Schnaps bleibt hier...

 

...denn erstens brauche ich den Jägermeister heute zur Beruhigung einfach selbst und zweitens habe ich ein ernstzunehmdendes Gepäckproblem. Mein toller Rucksackkoffer, über den ich mich so sehr gefreut habe, wiegt alleine schon 4kg, der Schaps 3kg, die Spätzle, Toblerone und Dr.Hauschka-Geschenkpackungen nochmal 2kg plus eine deutlich abgespeckte Version meines geplanten Klamottenvorrates ergeben...tatata über 15kg! Zuviel... viel zuviel.... (und Guize: ich habe nicht die geplanten 8Paar Schuhe dabei)

Deswegen bleibt der Schnaps jetzt hier...bzw wird vor Ort und Stelle nocht eliminiert, Jägermeister soll ja auch einen nervösen Magen beruhigen. Wer weitere Tips gegen Reiseaufregung, Flugangst und nervösen Magen hat, darf sich gerne melden...

Über die letzten 4 1/2 Monate...zurück im Schwarzwald

 

Ja was soll ich sagen, da stand ich nun.

Nach 10 Jahren in der Großstadt München, fand ich mich an einem verregneten Märztag in meinem Kinderzimmer wieder: pleite vom Umzug, Job gekündigt und das Nervenkostüm, dank der bayrischen Ärztkammer, dünn wie Spinnweben.

Meine neuen Mitbewohner hießen Mama und Papa, der nächste Asia-Takeaway war 20km entfernt und lieferte nicht bis Schallstadt und von meinem neunen Job aus Hausärztin für die Nacht wusste ich nur, dass ich damit hoffentlich das Geld für die geplante Reise verdienen werde.

Da kann es einem schon mal anders werden. Um nicht zu sagen: ich hatte echt die Hosen voll!

 

Aber nur sehr, sehr kurz. Denn: meine neue Mehrgenerationen-WG entpuppte sich als superlocker inclusive Vollpension, es gab lauschige und auch weinselige Abende auf der Terasse und vorallem den weltbesten support für dieses "kleine" Projekt, den man sich nur vorstellen kann. Familie ist was Tolles!

 

Und dann kam die neue Arbeit. Die Theorie klang ja ganz einfach...aber die Praxis?!

Bei meinem ersten Einsatz saß ich dann also um 18Uhr in einem recht schäbigen Hotelzimmer in Rheinfelden, umringt von einem Koffer voller Medikamente und einem Formularberg, von dem ich lediglich den gelben Schein für die Krankmeldung kannte.

Und ich bibberte... und wartete... auf den ersten Anruf.

Und dann ging's los: Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, Hunderjährige mit Verstopfung, Zwanzigjährige mit Erbrechen, lebende Leichen, tote Leichen, Frauen, die mit dem Messer auf ihre Ehemänner los gehen, Prostituierte in Hotelzimmern, Asylbewerberheime, Flüchtlinge an der Grenze, Bekloppte und solche, die noch nicht wissen, das sie bekloppt sind, sehr Nette und welche, die man besser sofort wieder vergisst.

Ich habe in Ohren geguckt und Nissen im Haar gezählt, dicke weiße Maden von gammeligen Füßen gezupft, über 100 Zecken mussten durch meine Hände ihr Leben lassen, zweimal war ich Zahnarzt, dreimal Bergungshelfer von abgebrochenen Q-Tips in Seniorenohren.

Zwischen Bad Säckingen und Nagold, Sigmaringen und Weisweil kenne ich jetzt nicht nur jedes Kaff, sondern so ziemlich jeden Blitzer am Straßenrand (habe bis jetzt nicht rausgefunden, ob ich das von der Steuer absetzten kann).

Und überhaupt das Autofahren...20.000km bin ich gefahren, habe einen Punkt in Flensburg käuflich erworben , weiß was man tun muss, wenn einem auf dem Beschleuningungsstreifen der Autobahn die Bremshydraulik ausfällt, genauso was passiert, wenn der Motor im Baustellenbereich überhitzt, weil der Kühlwasserschlauch sich gelöst hat. Wer ähnliche Abenteuer plant und diesbezüglich noch Tips braucht, kann sich gerne bei mir melden.

Ja, was soll ich sagen... es hat Spaß gemacht, fast immer ;-)

Heute war nun mein letzter Tag "auf der Straße", aber ich werde wohl zurückkehren.

Die Zeit hier zu Hause hat gut getan und deswegen will ich mich noch einmal von ganzem Herzen bei meiner Familie bedanken, ohne die es nicht geklappt hätte. Bei meinen Freunden hier, die mir das heimkommen sehr leicht gemacht haben und bei Rei vom Luppe-Team, weil er der weltbeste-allzeitbereite Telefonjoker war. 

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